Landhaus Haeckel 1936-2016)

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Das Walter-Haeckel Haus in Lochham bei München. Erbaut 1936. Auf dem Bild Walter, unbekannte Dame mit Schäferhund ( Renata Kühn? ) und Josefa

Hier bin ich aufgewachsen. Auf dem Bild seht ihr im ersten Stock ein geöffnetes Fenster. Das war mein Kinderzimmer. Eigentlich als Küche gedacht, später für mich zum Kinderzimmer umgebaut. Klein aber fein.

This is Walter Haeckels house at Lochham / Munich. It was built in 1936. On the Picture you can see Walter, an unknown woman ( Renata Kühn) and Josefa. At the first floor you can see an open window. This was my childsroom, actually it was a kitchen but then it was altered to a childsroom. I liked it.

haeckel-haus

Die Collage zeigt, wie sich das Haus im Laufe der Jahre verändert hat. 1938, 1968, 1970 und 2016. (Im Bild rechts: Ich mit meinem ältesten Bruder)

dsc04391Damals lag das Haus noch sehr idyllisch, in mitten von Feldern und Wiesen.

In 1936 the house was idyllically situated.



haus-gartenansicht

1938 noch mit Fensterläden, Blumenkästen und Beeten; 2016 mit Rolläden

1938 with window shutters and flower boxes; 2016 with roller shutters

 Gruppenbild vor der Haustür 2016 ( Meine Mutter, ich, mein ältester Bruder);  Horstmar mit Fahrrad 1938

Group Picture on the doorstep 2016( Mum, me, my brother) ; 1938 Horstmar Haeckel with his bicycle.

vor-dem-haus

haus-verschiedene-ansichten

Das Haeckelhaus 1966 vor der Sanierung, als meine Eltern in das Haus einziehen durften.

Walters house in 1966

fenster

Fensterbilder (ehem. Zimmer meines ältesten Bruders, Wohnzimmer, Speisekammer)

Window Pictures ( from my Brothers room; Living room; Larder

speicher

Der „berühmte“ Dachboden. Auf diesem lagerte die Aussteuer meiner Großtante Ingeborg, der Haeckelnachlass und sonstige schöne Dinge. Der verbotene Ort und mein liebster Spielplatz.

Vom Original eingerichteten Dachboden gibt es leider keine Fotos ( Betreten war ja schliesslich verboten 😉 ) Doch ich erinnere mich an drei riesige Schränke, viele Kisten und Kommoden.

Here you can see the „secret attic. Actually none of us were allowed to enter the attric in former times, because my great aunts endowment, Ernst Haeckels relief and other things were stored here. I was the only one who breaked the rule. The attic was my favorite playground. In former times it was filled with heavy cupboards, chests and boxes.

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Der schöne Apfelbaum, den meine Urgroßmutter Josefa zur Geburt meiner Mutter 1938 gepflanzt hatte.

This wonderful apple-tree was planted by Great grandmother Josefa, on the occation of my mums birth 1938

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Blick in die Laube, in der Josefa und Walter so gern Kaffee tranken.

Walters and Josefas favorite place to enjoy coffee.

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Und der Garten selbst. Ein Paradies

The big Garden, a little paradise

Die Abdrücke von Großtante Ingeborgs genagelten Wanderschuhen auf dem lasierten Fussboden im Wohnzimmer

Greataunt Ingeborgs footsteps on the parkett at the living room. She walked with her heavy and nailed hiking boots on the fresh laised floor 😉

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Das Entwicklerbecken im Fotolabor im Keller in dem Horstmar und mein Bruder ihre Fotos entwickelten. In jenem Keller, in dem ich mich als Kind nie allein heruntertraute, weil ich immer dachte, dass im Fotolabor ein Bär wohnt. ( Vor der Sanierung lebten dort tatsächlich Tiere. Der Keller war damals dermassen feucht, dass sich eine Froschfamilie dort einquartierte). Unterm Dach ging es auch lebhaft zu. Der Kamin diente als Vogelnest, bis er Ende der 60 er Jahre eines Nachts unter schrecklichem Gepolter in sich zusammenfiel).

The sink in the little photographic laboratory in the cellar. As a child I was always afraid to go in the cellar because I was confinced that a big bear lives in the cellar.

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Und so endet die Geschichte des Walter Haeckel Hauses Nr 34.

In den nächsten Wochen wird es abgerissen, eine Familie mit zwei kleinen Kindern wird dort ein neues Haus bauen.  Die Kinder werden auf dem Grundstück herumtollen, nichts ahnend von der Geschichte die dieses Grundstück einst erlebte, sie werden nicht hören was die Bäume ihnen zuraunen werden.

Was bleibt sind die Erinnerungen.

Mein Bruder und  ich haben gestern das Haus zum letzen Mal besucht. Wir haben uns verabschiedet und gegen Abend zum letzen Mal das Gartentürchen geschlossen.

Dann bin ich nach Hause geradelt.

And now it is time to say goodbye to Walters House. The house was sold by my parents, the new owner will demolish it and he will built a new one. His little children will enjoy the big garden and none of them will remember the history of this house.

Last sunday my brother and me said good-bye to our parents house. I went home without looking back. I assume will not come back for a long time. To see the house destroyd or a new one will break my heart.

Liebster Award

liebster

Die liebe Anja (Nähwürmchen) hat mich für den Liebster Award nomiert! Vielen Vielen Dank dafür. Das ist eine so große Ehre.

Bitte unbedingt einmal bei ihr vorbeischauen. Ihre Kleider sind einfach traumhaft, wahre Meisterwerke und das meiste davon ganz liebevoll und geduldig mit der Hand genäht. 🙂

Hier der Liebster Award Leitfaden (Regeln):

  • Danke der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren/seinen Blog bei dir
  • Beantworte die 11 Fragen
  • Nominiere 3-11 weiter neue Blogger mit weniger als 300 Follower
  • Überleg dir 11 neue Fragen für die nominierten Blogger
  • Füge die Regeln in deinen „Liebster Award Post“
  • Füge eins von den Liebster Award Logos ein

Hier meine Antworten zu den mir gestellten Fragen:

1) Welche drei Utensilien dürfen bei einem Projekt nie fehlen?

Meine Schneiderpuppe, der Staubsauger und gute Nählaune

2) Hört ihr bei euren Projekten nebenbei Musik, habt ihr es lieber ruhig, oder läuft vllt. ein Film oder eine Serie?

Nebenher läuft bei mir ein Film, eine Serie oder eine gute Dokusendung.

Musik höre ich auch sehr gerne: Klassik, Jazz, einfach Querbeet: Von Aamon Düll, Bach, Beatles bis Zappa.

3) Gibt es Projekte, die ihr gerne machen würdet, es euch aber nicht zutraut, wenn ja, welche?

Wenn ich mich vor einem Projekt „fürchte“ besuche ich einen Wochenendkurs in der Nähschule. Dort nähe ich unter Anleitung, lerne nebenher noch eine ganze Menge.

Ansonsten würde ich gern noch einmal lernen ein Korsett zu nähen. 

4) Wenn ihr euch mit einem Blogger eurer Wahl treffen könntet, wer wäre es?

Viele Blogger kenne ich persönlich, meistens trifft man sich auf einer Veranstaltung. Da freue ich mich immer die lieben Menschen auch einmal persönlich zu sehen.

5) Habt ihr ein besonderes Lieblingsutensil bei eurem Hobby? z.B ein Erbstück oder ein Erinnerungsstück

Der feine Sonnenschirm von meiner Gr0ßtante Ingeborg. Der ist mir so lieb, dass ich mich nie traue ihn auszuführen.

6) Welche Medien nutzt ihr noch zur Kommunikation für euer Hobby?

Pinterest ist eine wunderbare Quelle. Ansonsten nutze ich die Gruppen bei Facebook

7) Was ist der schönste Moment bei einem Projekt?

Wenn man in der Zeit die man darstellt angekommen ist

8) Was ist euer Lieblingsurlaubsort und weshalb?

Der Bodensee. Weil dort meine Tante und mein geliebter Kater lebt, ich dort meine halbe Kindheit verbracht habe und es einfach der schönste Ort der Welt ist.

9) Würdet ihr dorthin umziehen?

Eines Tages bestimmt

10) Was ist euer peinlichstes/lustigstes Missgeschick bei einem Projekt?

😉
11) Auf welches Projekt seid ihr besonders stolz?

Auf mein Trachtenmieder.

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Und jetzt kommt die schwierigste Aufgabe: Jemanden zu nominieren.

Schwierig deshalb, weil die meisten Blogs schon nominiert sind und eigentlich viele Blogs diese Auszeichnung verdienen.

Deshalb vergebe ich die Nominierung an Victoria und ihrem Blog Nadel im Finger.

Weil sie noch ganz neu in diesem Hobby ist und sich schon an sehr schwierige Projekte herantraut die einfach Beifall verdienen.

( drei Blogs sollen es ja insgesamt sein- Voila.. hier sind die beiden weitern Blogs, die ich gern nominieren möchte)

Weiter nominiere ich die Austensisters. Ich lese gerne bei Ihnen mit, weil sie genauso gern wie ich in längst vergangene Zeiten reisen.

und

den Blog von Mr Peter Lappin / Malepatternboldness. Seine Kreationen sind einfach umwerfend, kreativ– einfach toll. Unbedingt vorbeischauen!

Museumsbelebung im Freilandmuseum Neusath-Perschen / Nabburg 1796 Belagerung durch die Franzosen

 

„Während des ersten Koalitionskrieges (1792 bis 1797) war auch die Oberpfalz Schauplatz größerer Truppenbewegungen und Zusammenstöße. Im August 1796 verfolgten sich die Sambre-Maas Armee unter Marschall Graf Jean Baptiste Jourdan und die kaiserlich-österreichische Armee unter  Erzherzog Karl von Österreich durch fast die gesamte Oberpfalz. Dies mündete in einigen Zusammenstößen, von denen die Schlacht bei Amberg am 24. August 1796 die Entscheidenste war, da durch die Niederlage der Franzosen deren Vorstoß gebremst wurde und die Sambre-Mass Armee sich wieder in nordwestlicher Richtung Bamberg und Würzburg zurückzog.

Nach der Schlacht bei Sulzbach-Rosenberg und der Einnahme der Stadt am 17. August sowie der Besetzung Ambergs einen Tag später versuchte Marschall Jourdan, weitere Städte in der Oberpfalz zu erobern, um seine Position gegen Österreich zu stärken. Am 20. August erreichte die französische Division unter General Lefebvre Nabburg, wo sie sich mit der Division von General Ney vereinigte. Die etwa 200 Mann starke österreichische Garnison verbarrikadierte die Tore der Stadt. Eine 5-stündige Kanonade seitens der Franzosen begann, am Ende derer die Österreicher die Stadt nachts verließen und die erste Plünderung Nabburgs durch die Truppen Neys und später auch die Lefebvres begann, sodass Nabburg an aufeinanderfolgenden Tagen mehrmals geplündert wurde.“ (Quelle: Geschichtsdarstellung)

For English please klick here.

Zum Einstimmen ein kleiner Film. (Vielen Dank an Stefan Winter )

Stefan made a very impressiv short movie about this unforgettable weekend. Enjoy