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Dann essen wir ihn eben auf ;-)*

*  J.R. Tolkien,  Herr der Ringe 😉

Urlaub hat schon durchaus seine Vorteile. Man kann ausschlafen und den Tag über machen was man will, kreativ sein oder auch nicht. Endlich den Bücherstapel (stimmt nicht, inzwischen ist es ein Bücherturm 😉 ) neben dem Nachtkästchen nacheinander bearbeiten- Nachts lese ich einfach am liebsten.

Oder Biskuits backen.

In meinem inzwischen sehr vergrößerten Haeckelarchiv befinden sich zwei Gedenkmünzen mit Haeckels Konterfei. Da muss man doch etwas Schönes draus machen. Einen Kuchen mit kleinen Haeckeltalern, oder Springerle mit Haeckelmotiv. Und schon hatte ich die Idee, mir eine Form daraus zu machen.

Nur wie macht man aus dem „Positiv“ ein „Negativ“? Und welche Masse eignet sich am besten?  Schliesslich entschied ich mich für lebensmittelechten Fimo. Eine Art Knetmasse die sich beliebig formen und gestalten lässt.  Zunächst habe ich das Fimo durchgeknetet, zu einer Rolle geformt und Scheiben abgeschnitten. Auf die Scheiben legte ich etwas Frischhaltefolie, darauf habe ich die Münze gelegt und diese vorsichtig in die Masse gedrückt.  Die entstandenen Negative habe ich  anschliessend im Ofen gebacken, so härtet das Material schön aus und nach dem Abkühlen kann man sie beliebig verwenden.

In my little Haeckelarchive I have two specially coins with Haeckel’s portrait. Some month ago I had the Idea to make a mould from the coins for cookies or pies. First I wanted to use silicone but then I decided to make a muld from Fimo: Fimo is polymer clay, it is used for making many things inlcuding Jewelery or assecoirs. After I had shaped the form with a copy of the coin I baked the „negative“ in the oven. Half an hour later I held the finished moulds in my hand. 

Diese hier ist die schönste, finde ich.

DSC02507.1

So, jetzt hatte ich endlich die Form. Doch welcher Teig eignet sich am besten? Meine ersten Versuche mit Mürbteig scheiterten, das Motiv floss förmlich auseinander und man erkannte nur noch einen Kreis in der Mitte des Biskuits.   Also muss der Teig feiner sein.  Und endlich fiel mir die Lösung ein: Marzipanrohmasse. Ich habe sie mit Lebensmittelfarbe gefärbt, die „normale“ geht zwar auch, aber man erkennt das Motiv nicht so gut.

As a next step I started some tests with the moulds. First I used short pastry to cover cookies but it results in that the portrait get lost. I learned that short pastry is not fine enough and so I was looking for a better pastry. Finally I found out that almond paste is fine enough to show the portrait very clearly. 🙂

And in the pictures below you can see the result 🙂 I am really please how they turned out and it is really funny to decorate my cookies or cakes with such a rare decoration.

So I have a wonderful gift for my friends 🙂

They are very delicious, especially with tea or a glas of wine.

Und das ist das Ergebnis.

 

DSC02701.1

„Haeckelbiskuits“

 und sie schmecken recht gut, besonders zu Tee aber auch zu einem guten Glas Rotwein.

DSC02702.1

Mein Bruder und mein Neffe waren begeistert- deswegen sind auch keine mehr übrig und ich sollte wieder welche machen.

😉  Mögt ihr auch welche?

 

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4 Kommentare zu “Dann essen wir ihn eben auf ;-)*

  1. Das ist wahre Haeckelverehrung! Ich bin gleichsam begeistert von Deiner Kreation und ich denke, Dein berühmter Vorfahre hätte die helle Freude an Dir gehabt – schade, dass er Dich nicht kennenlernen durfte!

    Herzliche Grüße zum Abend
    von Constanze

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