Silvermedusa

Vielleicht habt ihr euch schon öfter gefragt, warum ich das Pseudonym Silvermedusa gewählt habe.

Nun ja.. so ein Pseudonym ist schon etwas Praktisches. Man kann schreiben, ohne seine wahre Identität preiszugeben. 😉

Die Idee Pseudonyme zu verwenden ist ja nicht neu: Kurt Tucholsky z.B. war bei der Verwendung von Pseudonymen sehr kreativ, er verwendete gleich mehrere Pseudonyme wie Kaspar Hauser, Theobald Tiger, Peter Panther oder Ignaz Wrobel.

Und auch im Netz ist es ja durchaus üblich unter einem Pseudonym zu arbeiten.

Haeckels liebste Lebewesen waren die Medusen- oder die Quallen. Ihnen widmete er einen großen Teil seines Lebens. Und in der Villa Medusa sind sie heute noch als Deckengemälde, Intarsien in Möbelstücken oder als Stickerei auf den Kissen zu sehen.

Im Phyletischen Museum kann man eine ganze Kolonie von Quallen bewundern. Sie schwimmen in einem riesigen Zylinder und ernähren sich von kleinsten Krebschen. Ich könnte da jedes Mal Stunden davor stehen und mich an ihren Bewegungen erfreuen.

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Haeckel hat die Namen zweier geliebter Frauen in den wissenschaftlichen Namen von ihm klassifizierter Quallen verewigt: Eine Schirmqualle heißt Desmonema Annasethe nach seiner ersten Frau Anna Sethe

AnnasetheQualle

und eine Scheibenqualle Rhopilema Frida nach seiner Geliebten Frida von Uslar-Gleichen.

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Darum also Medusa.

Aber Silver.. weil Medusen so silbrig glänzen?

Frida von Uslar Gleichen nannte Ernst Haeckel Silberhäschen, er sie dagegen Taube.

Silberhäschen ist ja eigentlich wirklich nett, passte ja auch zu dem weißhaarigen Mann, und auch Haeckel war mit diesem Kosenamen sehr zufrieden. Es gibt sogar eine Zeichnung von Haeckel in der ein weisser Hase neugierig zu einer weissen Taube aufblickt die dicht über ihm auf einem Zweiglein sitzt. Aber als Pseudonym fand ich das etwas .. ja.. unpassend.

Aber Haeckel sollte in meinem Pseudonym schon vorkommen. Also nehmen wir von Silberhäschen das „häschen“ weg, schreiben an dessen Stelle die Medusa. Und damit es etwas „moderner“ klingt wird das Silber eben Englisch geschrieben.

Jetzt wisst ihr wie der merkwürdige Name Silvermedusa zustandegekommen ist.

Und nein, mit meinem richtigen Namen hat das Pseudonym nichts zu tun,. Obwohl er etwas „ernst“ klingt und längst aus der Mode gekommen ist ;-).


I assume some of my readers have often wondered why I use the Pseudonym Silvermedusa.

Well, it has become very usual to use a Pseudonym or a Nickname in Social Networks to hide is real Identity.

When I started this blog I was thinking about a Pseudonym and after a long search I decided to use Silvermedusa. And now I will tell you how I find this name.

Let us begin with the word Medusa. As you know Jellyfishes or Medusa were Haeckels favorite research object during his long life. He was so impressed of this elegant creatures that he decorated the walls, pillows and the furniture in his Villa Medusa with Jellyfishes. He also named two Jellyfishes after his first wife Anna -Desmonema Annasethe

AnnasetheQualle

and after his mistress Frida von Uslar Gleichen: Rhopilema Frida.

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And the word silver?

Haeckels mistress Frida von Uslar Gleichen gave Haeckel the nickname Silverrabbit. ( Haeckel named her Dove). I think Haeckel was very happy with his nickname. I found a postcard where you can see a little white rabbit which is looking after a Dove sitting in a tree.

And so I mixed these two words together and it results in Silvermedusa.

I really love this Pseudonym because it has really to do with Haeckel, my silver haired Ancestor and the wonderful Jellyfishes.

4 Kommentare zu “Silvermedusa

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