Katzenfliegenpilzblümchenpulli :-)


Guckt maaal 🙂

Ich hab mir ńen Pulli genäht.

Mit Katzen drauf, Blümchen und einer Fliegenpilzkapuze. Das Schnittmuster ist eine „Martha“ von Milchmonster.

Der Schnitt ist einfach nur toll und ganz leicht zu nähen. Und total bequem. Ehrlich.

Bei Lillestoffe gibt es wunderschön, ausgefallene Stoffe aus elastischer Baumwolle. Nicht ganz billig, aber es lohnt sich. Lauter fröhliche Drucke und Farben. Schön! Ich habe mich sofort in das schöne Blumen- Katzenmuster verliebt, und als Kontrast wollte ich unbedingt den roten Stoff mit den vielen weissen Punkten drauf.

Hey hey! I think it is time to show you all my latest work: a very modern hoody with yellow cats, white flowers and a red hood with white polka dots. I really love it. It always makes me happy and it is sooooooooooo comfortable. The pattern is from Milchmonster and itś called Martha.  

I really like this pattern.  I had so much fun with it :-). My beloved 15 years old nice also wanted to have such a hoody. But not with such a „crazy“ print- she decided to have a purpled colour with big flowers. And I can tell you: She looks adorable in it.

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Mit Kapuze 🙂

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DSC08607_v1und vorn mit Tasche 🙂

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P.S.: Meine liebe Nichte kam, sah und wollte auch einen. (Tanchen? (stimmt schon.. Tanchen- nicht Tan(t)chen – inzwischen ist sie ja größer als ich (huch) 🙂  Nähst du mir auch einen? Klar!  In seriösen Beerenfarben mit großem Blumendruck ( wie sich das für eine erwachsene junge Dame von 15 Jahren eben gehört ) ;-). Sie sieht wunderbar darin aus- naja.. ist ja auch meine Nichte ❤

Ein Wiedersehen nach langer Zeit


As written in my last post I re-visited Jena again.  I arrived Jena on Tuesday evening. The wheater was not really nice, it was rainy but I enjoyed it to stroll through the city.

Ich erreichte Jena Paradies am späten Dienstag Nachmittag. Es war schwülwarm und regnerisch, aber ich war sehr glücklich wieder in Jena zu sein. Mein Hotel lag relativ nahe dem Paradiesbahnhof- ein kleines, alteingesessenes süßes Hotel- versteckt in einer kleiner Seitengasse nahe dem Marktplatz. Ich hatte zwar nicht weit zu laufen, aber ich war diesmal „schwer“ bepackt, mein Koffer wog mindestens über 20 Kilo, obendrauf die sperrige Hutschachtel und der blaue Rucksack auf zwei Beinen- das war ich ;-). Jedenfalls war ich die Attraktion schlechthin für zwei kleine Buben, die mich – bzw den Koffer sehr interessiert und ehrfürchig beobachteten.

Later in the evening I was invited by a friend, I met her  at the Regency day some month ago. It was really nice to see her again and we spent the night with chatting, drinking wine and so on ;-). I left her around midnight and I liked it to see Jena at night. ( I must admit I expected Haeckel in some dark corners of the city ;-).

Am späten Abend war ich bei einer lieben Bekannten eingeladen, die ich während des Schillerpicknicks im Juli kennengelernt hatte. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, wenn man nett zusammensitzt, der Wein zur Neige geht und die dunkle Schokolade auf dem Tisch auf unerklärliche Weise verschwindet ;-).  Und dann schlug die Uhr Mitternacht! Es war interessant noch zu so später Stunde durch Jena zu wandern und ich muss gestehen, dass ich auf der Höhe der Berggasse irgendwie Haeckel persönlich erwartete.. doch die einzigen Gestalten die mir entgegen kamen, wirkten durchaus zeitgemäß, auch der ältere Herr mit Melone und Schirm 😉 ( Wer weiss, vielleicht war er es doch? ;-).

The next day I met a further good friend, Pfarrer Holpriger. I was very happy to met him again.  Our first and important aim was the Haeckel Museum at Berggasse 7. We spent more than two hours there. I was deeply moved to come back at my ancestors museum after 5 years and about the warm welcome from the staff. We were allowed to go in Haeckels study, to see the old books from his library- ! As written in my first post about the Haeckel Museum, it is really a touching moment to enter Haeckels study. It is like a time- machine.  I can‘ t describe my feelings during these hours I spent at the Museum.. I was very happy and deeply moved…

Auf den kommenden Tag hatte ich mich am meisten gefreut. Erstens wollte ich mich mit einem lieben Bekannten treffen, dem berühmten Pfarrer Holpriger und mit ihm zusammen u.a. Haeckel besuchen.

Berggasse 7

Die Villa Medusa war unser erstes Ziel.

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Willkommen in der Villa Medusa

Es war so schön, nach fast 5 Jahren wieder zurückzukommen. Ich war tief berührt von dem herzlichen Empfang der Mitarbeiter und des Museumsleiters.

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Ich kann meine Emotionen schwer beschreiben.. ein Wiedersehen nach vielen Jahren, die Atmosphäre des Hauses, das Wissen um die Geschichte des Hauses- meine Familiengeschichte, Erinnerung, Bilder die vor meinem Auge auftauchten. Die Zeitreise: Haeckels Arbeitszimmer: Ein magischer Moment: Die Zeit steht dort still und man erwartet dass Haeckel den Raum betritt und die Besucher bittet Platz zu nehmen!! ( das wäre doch schön gewesen, auf eine Tasse Thee mit Haeckel, in geistreicher Konversation mit dem Herrn Pfarrer verwickelt, über Hegels Werken brütend, und schliesslich mit uns Arm in Arm durch den Garten wandelnd) ;-).

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Die Wanderbilder die am Treppenaufgang hängen, Fridas Bild, Haeckels persönliche Sachen wie Hut, Hantel ( sie wiegt rund 20 kg)  und der Tennisschläger (wahrscheinlich von Else Meyer- einer Enkelin).

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Die Büste Haeckels.. wie schön sieht sie aus, im Vergleich zu der Kopie die im elterlichen Garten steht.

Und der schöne Garten selbst mit der „Haeckelbank“ :-).

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Den Nachmittag verbrachten wir nach einer kurzen Kaffeepause in einem kleinen Café im Stadtmuseum und dem Romantikerhaus. Gegen Abend begleitete ich den werthen Pfarrer Holpriger noch an den Bahnhof. Zu weiteren Unternehmungen war ich zu müde und so verbrachte ich den Rest des Abends ganz unromantisch in meinem Hotelzimmer mit gymnastischen Übungen und einem recht langweiligen französischen Film. Und in jener Nacht habe ich von Haeckel geträumt- aber was erzähle ich nicht. ;-).

Dann hiess es Abschied von Jena nehmen und sich auf Weimar zu freuen, auf meine lieben Freunde und Bekannte der Weimarer Reisegesellschaft

The rest of the day we visited the Stadtmuseum and the Romantikerhouse at Jena but I must admit, I was dissapointed.  Later in the evening I waved Mr Holpriger at the station good bye.  I was very tired and so I spent the evening in my hotel with doing some necessary gymnastic exercises (for my Rheuma.. there are first signs for a next rheuma attack 😦 and whatching  a French Movie).

I left Jena on Thursdaymorning with tears in my eyes.. Here are so many wonderful memories, my roots and the history of my family. I can’t wait to come back.

 

Blouse and a long 1930’s slack


Coco Chanel hat einmal gesagt, daß eine Frau niemals das Haus verlassen sollte, ohne sich hübsch gemacht zu haben. Denn sie könnte gerade an diesem Tag ihrem Schicksal begegnen. ;-).

„I don’t understand how a woman can leave the house without fixing herself up a little – if only out of politeness. And then, you never know, maybe that’s the day she has a date with destiny. And it’s best to be as pretty as possible for destiny.” This quote is from Coco Chanel and I think she is right. For my trip to Jena I remembered this quote and I decided to make a new blouse and slack for my visit at the Haeckelmuseum at Jena. I thought, I can’t visit my Great-grandfathers house in simple Jeans and Boots.

So I made a one hour blouse from printed Moussline and a further Chic Ahoi slack with long legs from Linnen.  I tell you.. this ensemble is soooo comfortable.. I really like it. I felt like a Lady while I was strolling through Jena 🙂

Für meine Reise nach Jena wollte ich mir etwas besonderes nähen, denn diesmal stand ein Besuch im Haeckelmuseum auf dem Plan :-).  Mit Jeans und Turnschuhen die Medusa betreten? Undenkbar 😉 Ich wollte eine Bluse und dazu eine schwarze Hose, nicht zu leger, nicht zu elegant. Genau dazwischen :-).

Für die Bluse hatte ich mir einen recht ungewöhnlichen, aber dafür recht einfachen Schnitt aus einem 20er Jahre Modeheft ausgewählt, eine sogenannte one hour blouse.

Genau.. dieses Rechteck aus bedruckten Baumwollmusslin mit der merkwürdigen eingefassten Öffnung ist eine Bluse.

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Ich hänge den Stoff einmal über die „dicke Hannah“ (meine selbstgebaute Schneiderbüste ).

Nun erkennt man es besser. DSC08382_v1Die Bänder an den 4 Ecken des Rechtecks werden jeweils vorn und hinten um den Körper gebunden,

DSC08383_v1ein wenig zurechtgezupft und schon ist man ausgehfein. 😉

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Erinnert ihr euch an die „Chic Ahoi“ Slack, die ich letzten Monat genäht habe? Die wollte ich unbedingt noch einmal nähen. In meinen Lieblingsstoffgeschäft erstand ich 4m schwarzen Leinenramie (fällt wunderbar und schimmert leicht).  Die Hosenbeine habe ich vom ursprünglichen Schnitt um 15 cm verlängert, denn ich wollte so gern eine Hose wie auf  dieser Photographie, die ich auf Pinterest entdeckt habe.

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Und so können wir drei ( Bluse, Hose und ich) uns in Jena sehen lassen.
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Hier durchwandere ich die Ara, die Unterführung unter dem Altar der Stadtkirche welche einst den einzigen Zugang zum 1301 gegründeten und nördlich der Stadtkirche gelegenen Zisterzienser-Nonnenkloster zu St. Michael bildete.

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Wenn ihr mich nun bitte entschuldigt, ich werde erwartet 🙂

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