Noch tausend Grüße und Küsse, Dein glücklicher Ernst

Nur noch wenige Tage, dann werde ich meine Reise nach Jena antreten. Hurraaa.. ich freue mich schon sehr darauf. Das Kleid, welches ich extra für diese Reise angefertigt habe, ist gestern Abend fertig geworden, die Zutaten für den Kuchen (Haeckels Brodtorte) warten in der Küche darauf verarbeitet zu werden- kurz alles ist bereit.

Zwar werde ich dem Haeckelmuseum leider keinen Besuch abstatten können, denn am Wochenende hat auch mein lieber Ururgroßvater frei und wird wahrscheinlich das schöne Wetter zu einer ausgiebigen Wanderung nutzen. Aber das Phyletische Museum werde ich auf jeden Fall besuchen, eine ausgiebige Stadtbesichtigung steht auf dem Programm, vielleicht ein Mittagessen im „Schwarzen Bären“- Haeckels Lieblingsrestaurant- und treffen mit einer lieben Freundin. Doch mehr will ich (noch) nicht verraten.

Ich freue mich schon sehr auf die Fahrt durch das schöne Saaletal und natürlich auf Jena. Als Reiselektüre habe ich Roßmäßlers Buch: Das Wasser und Haeckels Briefe an seine erste Frau Anna Sethe gewählt.


O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb‘ ich dich!
Wie blickt dein Auge,
Wie liebst du mich!

Auszug aus Goethes „Mailied“ 

Diese wunderschönen, poetischen Worte galten dem liebsten Menschen in Ernst Haeckels Leben: Seiner Cousine und ersten Frau Anna Sethe.

Anna’s Name wird erstmals in Haeckels Tagebuch nach der Hochzeit von Haeckels Bruder Karl erwähnt. Anna besuchte öfter die Familie Haeckel in Berlin oder mit Ihnen zusammen „den geliebten Vetter“ in Würzburg, wo man zusammen las oder musizierte. Als Haeckels Studienpläne nach dem Tod von Johannes Müller ( Physiologe, Meeresbiologe und vergleichender Anatom ), zusammenbrechen, sucht er in seiner verzweifelten Stimmung Anna Sethe auf. Sie sitzen zusammen und lesen aus Roßmäßlers Buch: Das Wasser.*

( Seit gestern liegt das schöne Werk auf meinem Nachttischchen, ich habe fast bis zum frühen Morgen darin gelesen )

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Nach der Lektüre sind Anna und Ernst verlobt.

Ich habe, so glaube ich, den entsprechenden Abschnitt gefunden.

Zehnter Abschnitt: Das Wasser als künstlerisches und als poetisches Element

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Anna Sethe, seine Cousine, die Seelenverwandte. Ihr allein fühlte sich Haeckel nahe und verbunden. Ihr konnte er sich voll und ganz öffnen- seine verletzliche und weiche Seele zeigen. Anna war sein geistiger Zwilling durch den er selbstbewusster und zielstrebiger durch das Leben gehen konnte. Eine naturverbundene, feinsinnige Frau die ähnlich wie Haeckel fühlt und denkt.

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Er schreibt ihr wundervolle Briefe, die unter dem Titel: Anna Sethe. Die erste Liebe eines berühmten Mannes von Heinrich Schmidt herausgegeben wurden.

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In jedem Menschen schlummert ein Künstler und ein Dichter, und in jedem erwacht er mindestens einmal.“ (Roßmäßler, Das Wasser)

Die Briefe sind in einem anmutigen, zarten und liebevollen Ton geschrieben. Man sieht Haeckel förmlich in dieser innigen Beziehung aufgehen, man spürt wie sein Herz in dieser Liebe aufgeht und blüht. Haeckel ist starken Stimmungsschwankungen unterworfen, er fürchtet um seine Wissenschaftliche Karriere, doch bald „fängt“ er sich wieder. Die Liebe zu seiner Anna, Änni- wie er sie liebevoll nennt- ist größer als alle Zweifel.

Jena 23.05.1858

Die Fahrt durch die so wohlbekannten, lieben, treuen, Thüringer Lande erfreute mich sehr und frischte eine ganze Reihe alter Jugenderinnerungen auf. [..] Eine verschwundene Zeit! Weißenfels, Naumburg, Kösen, Sulza usw. sind mir mit allen kleinen Winkeln und Ecken des Saaletales durch vielfache Besuche so liebe Heimatorte geworden, dass mir fast jeder Fels eine kleine Geschichte erzählt und jeder Baum einen freundlichen Gruß zunickt. Und dann das herrliche Wasser dazu! Das Wasser!*

Es war manchmal sogar nicht zu vermeiden, dass bei unseren Wanderungen durch das große Gebiet des Wassers eine poetische Wallung über uns kam, denn darin liegt eben die Macht des Erhabenen, dass wir uns ihr nicht entwinden können und bei aller Verpflichtung die wir haben, die Natur zu kennen, sollen wir auch empfinden (Roßmäßler, Das Wasser)“

Berlin 26.09.1858

Es ist wirklich ein wunderbare Ding um die Liebe, wie sie den Menschen umwandelt. Ich kenne mich selbst wirklich nicht mehr. Kaum bin ich jetzt von Dir fort und denke nun schöne Muße zur fortlaufenden Arbeit zu haben, so ist mir diese schon wieder ganz zerstückt, denn dazwischen tritt gleich wieder immerfort der Gedanke: Wann werde ich sie wieder sehen?

In sehr bildhaften Worten beschreibt Haeckel die herrliche Natur in der Umgebung Jenas- die er oft durchwandert.

21.06.1860

„Tausend Grüße und Küsse , mein liebster , bester einziger Schatz, aus unserm lieben herrlichen Jena, in das ich heute mittag- mit welchen Gefühlen, kannst du denken- , gleich eingezogen bin..[.] Ich wenigstens war so tief und innig von Dir bewegt, dass ich auf der Fußwanderung von Apolda her Dich jeden Schritt zur süßesten Begleiterin hatte. Jedes grüne Grässchen, jedes bunte Blümchen rief mir Deinen Namen zu, jedes linde Lüftchen, das von den lieben Bergen herabwehte und die heißen Wangen kühlte, war Dein lieber Gruß, und aus jedem blauen Himmelsfleckchen, das zwischen den zerrissenen Wolken hin durchschaute, sah mich dein liebes, treues Auge inniglich an.“

Besonders schön ist die Wanderung durch den geheimnisvollen Zeit(z)grund in Jena. (Hierzu gibt es ein Aquarell von Haeckel, dass er interessanterweise als Zeitgrund (statt Zeitzgrund) beschriftete. Warum dass so war- wird wohl ein weiteres Welträtsel bleiben. Vielleicht eine Aufforderung in jenem Tal zu wandern und so hinter das „Geheimnis“ zu kommen?

Jena, 18.8.1861

„Als ich Sonntag früh um sechs Uhr Jena verließ, lagerte so dichter Nebel über Berg und Tal, daß ich keine zehn Schritt vor mir etwas erkennen konnte, und so kam’s, daß ich mich gleich im Anfang tüchtig verlief. Ich hatte hinter Wöllnitz auf die Lobedaburg am rechten Saaleufer steigen wollen, verlor aber im dichten Nebel gründlich den Weg, so daß ich statt dessen auf das hohe Plateau hoch über der Lobedaburg gelangte, das mir ganz unbekannt war und auf dem ich fast eine Stunde in rein östlicher Richtung fortlief, meist über steinige nackte Heide, zum Teil durch dichten schönen Wald. Endlich gelangte ich nach langem Umherirren in eine einsame Schäferhütte, wo mich ein Hirtenknabe nach dem im Tale gelegenen Drakendorf hinunterwies. Hier wurde ich durch den Anblick eines reizenden Parkes überrascht, welcher einer gewissen Frau von Häseler gehört. Über Feld und Wiese wanderte ich nun in südlicher Richtung nach der Chaussee hinüber, die von Lobeda nach Roda führt, fast zwei Stunden entfernt, die ich aber in eineinviertel Stunden in der nebelkühlen Morgenfrische zurücklegte oder eigentlich sprang.

Als ich um neun Uhr am Eingang des Zeitzgrundes bei Roda angelangt war, brach die Sonne durch, schlug die Reste des Nebels völlig nieder und enthüllte mir die herrlichen Reize der nächsten Umgebung von Roda und des eben durchwanderten Tales. Scharf und wild springen die roten Sandsteinbänke aus den Bergwänden vor, von rieselnden Quellen benetzt und aufs hernichste mit frischem Grün, Waldreben (Klematis), Epheu, Brombeeren überwuchert und mit reizenden Gräsern und Blüten geziert.

Der Zeitzgrund, den ich nun zunächst durchwanderte, bildete den Glanzpunkt der Exkursion und genießt seinen besonderen Ruf wegen seiner hohen Schönheit mit Recht. Es ist ein sehr enges, wildes und einsames Felsental, welches sich in fast östlicher Richtung von Roda aufwärts zieht, bis zum Waldecker Forst und bis Schleifreisen hin. Die steilen, hohen Wände sind mit den schönsten gemischten Waldungen bekleidet, meist Nadelholz, Tannen, Fichten, Föhren und Lärchen in wechselndem bunten Gemisch, zuweilen prächtige hohe und alte Stämme. In dem mit üppigen grünen Wiesen bedeckten Talgrunde springt ein lustiger wilder Bergbach herab, der eine Menge kleiner Seitenbächlein aufnimmt, viele kleine Stürze bildet und an ein paar weiteren Talstellen sich zu ein paar freundlichen, von Gebüsch bekränzten spiegeiklaren Teichen ausbreitet, die wie der Bach selbst von Forellen wimmeln. Die reizenden Blumen der Gebirgsflora schmücken die Steine und Felsblöcke, die im Bette des Waldbaches ausgestreut sind; zum ersten Male fand ich hier eines der schönsten Farnkräuter, den Straußenfarn (Struthiopteris Germanica), mit einer großen Krone von herrlichen Wedeln oder Fiederblättern, die wie ein Vogelnest oder eine Federkrone trichterförmig zusammengestellt sind und in deren Mitte die braunen Fruchtstöcke, die samentragenden Wedel, hervorsprießen. Zwischen den Steinen wuchs überall eine Menge anderer Farnkräuter, und blaue Gentianen, rote Geranien und gelbe Hieracien bildeten schöne Buketts. Ein paar sehr malerische Partien bieten sich in der Nähe von einigen Schneidemühlen, die unfern der Teiche in den Talerweiterungen liegen. Bei jeder neuen Biegung und Wendung des Tales zeigt sich ein neuer überraschender Blick.

Der herrliche Sonnenschein und die frische köstliche Luft machten die Wanderung den Zeitzgrund hinauf und herab doppelt reizend, und ich konnte mich an dem herrlichen Waldtal nicht satt genug sehen. Es hat im ganzen viel Ähnlichkeit mit den Tälern bei Ziegenrück, besonders dem Sornitz- und Otter-Grund, und versetzte mich teils in die Vergangenheit, wo ich die Ziegenrücker Natur genoß, teils in die Zukunft, wo ich den Zeitzgrund nicht mehr solo genießen werde. Ich stieg und kletterte soviel in den Seitenschluchten herum, daß ich erst um zwölf Uhr wieder in Roda anlangte, wo ich meinen hungrigen Magen durch ein ordentliches Mittagbrot befriedigte.“

Die ersehnte Hochzeit findet am 18. August 1862 in Berlin statt.

Am 26. August 1862 schreibt Haeckel aus München

„Ihr könnt Euch kaum vor stellen, liebste Eltern, wie glückselig mich meine liebe kleine Frau macht, die ich mit jedem Tag lieber gewinne, obwohl ich das fast nicht mehr für möglich hielt. Das lebhafteste Interesse für Natur und Kunst fesselt uns beide dabei immer noch inniger aneinander, als es schon durch die reine Neigung allein geschah. Ich kann mir nicht denken, daß jemals ein junges Ehepaar eine vergnügtere Hochzeitsreise gemacht hat. [..] Kurz, ich bin ebenso, wie meine herzige Anna, so vergnügt, übermütig und glückselig, als es in diesem Leben nur möglich ist, und beneide keinen Gott um seinen Olymp!“

Das Glück sollte jedoch nicht lange dauern: Anna Sethe starb an Haeckels 30. Geburtstag.

Jena, den 17. Februar 1864.

„Am l6. Februar nachmittags 3 1/2 Uhr ist meine Frau Anna, geborene Sethe, nach kurzem Krankenlager an einer Unterleibsentzündung sanft entschlafen, was ich hiermit Freunden und Verwandten statt jeder besonderen Meldung anzeige.“

So traurig die schöne Liebesgeschichte zwischen Anna und Ernst endet, so gern lese ich den schönen Briefwechsel. Ernst Haeckel hat Anna Sethe nie vergessen, er hat sein ganzes Leben lang ihr Andenken lebendig gehalten und sie wohl bis zu seinem Tod schmerzlichst vermisst. Wer sich das Buch nicht kaufen will, der kann es gern hier online nachlesen.

Und nun will ich hinaus in den schönen Botanischen Garten. Dort lässt es sich am schönsten weiterlesen.


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Henriette Philippine Sethe

Ich möchte euch meine meine Ururururgroßmutter Henriette Philippine Sack vorstellen.

Während meinem ersten Familientreffen der Sackschen Familienstiftung in Wesel, habe ich bei einem Besuch des Preußenmuseums ihr Bild und das ihres Ehemannes Christoph Sethe im Archiv bewundern dürfen. Diese schöne und anmutige Frau, die so ruhig den Betrachter anlächelt, möchte ich euch gern vorstellen.

Ernst-Ekkehard Kornmilch hat in seinem Buch:

Die Ahnen Ernst Haeckels

Darstellung der wichtigsten Personen und Familien, einer Ahnenliste bis zur XV. Generation und einer Nachkommenliste

VWB Verlag 2009

ISBN 978-3-86135-492-5

eine interessante Biographie über Philippine geschrieben.

Philippine

Henriette Philippine Sethe 1772-1830

 

Henriette, Philippine Sack wurde 1772 in Cleve als zehntes Kind des Kriminalrates Carls August Sack und seiner Frau Gertrud geboren. 1796 heiratete sie den geheimen Regierungsrat Christoph Sethe in Cleve.

http://www.sacks.cc/about-us/ancestor-gallery/christoph-wilhelm-henrich-sethe_web/

Christoph Wilhelm Heinrich Sethe 1767-1855

Sethe,ChristophwilhHeinrich

Christoph Sethe- (Altersportrait)

Die Hochzeit musste aufgrund der Kriegswirren des Napoleonischen Feldzuges gegen Italien verschoben werden. Die Verlobten flüchteten, um mögliche Übergriffe durch Soldaten zu entgehen zunächst nach Wesel und 1795 nach Bochum in das Haus der Böllings ( Christian Sethe, der älteste Sohn von Christoph und Philippine, heiratete später Wilhelmine Bölling [die Mutter von Hermine und Anna Sethe- die späteren Ehefrauen von Carl und Ernst Haeckel] ).

Erst nach dem Frieden von Basel 1795 konnte im Hause Sack in Cleve die Hochzeit stattfinden.

Philippine und Christoph lebten zunächst in dessen einfacher Junggesellenwohnung in Emmerich. Sie bestand nur aus einem Zimmer und einer Kammer, mehr konnten sich beide Anfangs nicht leisten.

„..[..] da das Zimmer nicht heizbar war, froren sie im Winter erheblich. Schliesslich stellten sie wenigstens in der Kammer ein kleines Öfchen auf.  Das Ofenrohr musste durch das Fenster geleitet werden, da kein Kaminanschluss vorhanden war. Jeder kleine Windstoss füllte die Kammer mit Rauch. Sie fühlten sich dort aber wohl und glücklich.“ (a.a.O. S.26).

Später zogen beide in ein etwas größeres Haus, welches ein Onkel von Christoph Sethe gemietet hatte. .[..] „Er (Christoph Sethe) bedachte dabei die künftige Vergrößerung der Familie und hatte in der Rückversicherung der Regierung nach Cleve ein sicheres Zeichen dafür gesehen, dass das Land nun bald wieder von Preußen regiert werden würde.“ ( a.a.O. S.26).

Aber das sollte sich als Irrtum herausstellen. Das Haus war sehr groß-für ihre momentanen Verhältnisse und viele Zimmer standen leer. Für die die französischen Besatzer ein Idealer Ort um ihre Soldaten dort einzuquartieren.

Zwei Stunden vorher wurden die Einquartierungen durch ein bestimmtes Hornsignal angekündigt, dann hatte in aller Eile alles gerichtet zu werden, denn die ungebeten Gäste verlangten nicht nur gut untergebracht zu werden, sondern auch reichlich verköstigt zu werden.(a.a.O. S.26).

Für Philippine, die bei Christophs geringem Gehalt nicht wusste, wie sie diese enormen Belastungen stemmen sollte, waren das bestimmt keine einfachen Zeiten. Oft wusste sie nicht wie sie alle ( vor allem ihre eigene Familie ) ernähren sollte, von der psychischen Belastung unter der sie stand ganz zu schweigen. In dieser Zeit starb ausserdem ihr viertes Kind. Es wurde nur ein Jahr alt.

1803 zog die Familie nach Münster, bedingt durch die Versetzung Christophs. 1808 wurde Christoph nach Düsseldorf berufen und es sollte drei Jahre dauern, bis er seine Familie nachholen konnte.

So war Philippine allein mit der schweren Aufgabe, Haushalt und Familie unter einen Hut zu bringen.

Ihre fröhliche und zuversichtliche Natur liess sie alle Beschwernisse ertragen. Ihrem Mann gab sie damit die beruhigende Sicherheit, dass seine Familie behütet war und souverän geleitet wurde, so dass er jene Freiräume hatte, die er für die Erfüllung seiner großen Aufgabe brauchte(a.a.O. S.27).

In dem offenen und gastfreundlichem Haus war unter den Besuchern auch Heinrich Heine Gast im Setheschen Hause. Heinrich Heine war mit Christian Sethe, dem ältesten Sohn, eng befreundet. Beide studierten zusammen in Bonn und Berlin. „Sethe war der Vertraute in Heines unglücklichen Liebschaften..[..] die Freundschaft hielt über Jahrzehnte“.(a.a.O. S.27). Später soll er das Sethe Haus „gemieden“ haben. Man munkelt, das Heine bei einem seiner Besuche das Zimmermädchen geschwängert haben soll. Christoph Sethe soll Heine zur Rede gestellt haben. Als Heine zwar die Vaterschaft gestand, sich aber weigerte, für das Kind zu zahlen „weil sie es ja gewollt habe“ soll Christoph Sethe Heine Hausverbot erteilt haben. (a.a.O. S.27, Anmerkung 49).

 

Heinrich Heine (Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim, 1831) Quelle: Wikipedia

Christian Sethe- (Vater von Anna Sethe- Ernst Haeckels erster Frau)

Christian Sethe  der Vater von Anna Sethe, Ernst Haeckels erster Frau

1819 zog die Familie nach Berlin. Christophs neue, höhere Stellung führte zu einem neuen Bekannten und Freundeskreis. Im Setheschen Haus muss ein „unkonventioneller und liberaler Geist“ geherrscht haben. (a.a.O. S.28). Ein Haus, das man gern besuchte und sich intensiv und geistreich austauschen konnte.

Die Sethes werden als offene und natürliche Familie beschrieben, sie schlossen gern Freundschaften, liebten Geselligkeit und galten als großzügige Gastgeber. Sie waren hilfsbereit und halfen Notleidenden und Bedürftigen, wo sie nur konnten. In den Befreiungskriegen war Philippine unermüdlich tätig für die Beschaffung von Verpflegung für Verwundete und deren Pflege“. Für Ihren Einsatz wurde Philippine von Friedrich Wilhelm III. mit dem Luisenorden ausgezeichnet.

In Berlin muss sich die Familie Sethe sehr wohl und glücklich gefühlt haben.  [..] „Die Familie hatte viele gute Freunde und waren hoch angesehen in der Gesellschaft.“ (a.a.O. S.28). Christoph Sethe hatte sich eine hohe Position erarbeitet und genoss ein hohes gesellschaftliches Ansehen.

Die Familie hatte zehn Kinder, neun davon überlebten. (Das dritte überlebende Kind von Christoph und Philippine, Charlotte Sethe, war die Mutter von Ernst Haeckel).

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Die Kinder Christophs und Philippine Sethes.                         (Privatbesitz von Dr Christoph Sethe, Leihgabe im Preußenmuseum Wesel NRW)

Charlotte Sethe verheiratete Haeckel . Privatbes

Charlotte Sethe 1799-1889          Ernst Haeckels Mutter

Philippine erlitt 1830 einen leichten Schlaganfall. Christoph Sethe schreibt in einem Nachruf an seine Kinder: „Der „Zufall“ im Monat Mai hatte eine große Veränderung in ihrem ganzen Wesen hervorgebracht, ihre vorige Munterkeit, ihr Mut und ihre Entschlossenheit schienen ganz von Ihr gewichen sein; eine Ängstlichkeit, eine Unentschlossenheit, ein stilles sinnendes, schwermüthiges Wesen waren an ihre Stelle getreten“. (Anmerkung 51: Ruth Harder: Henriette Philippine Sack, Eine Frau an der Seite eines preußischen Beamten, „Die Taube“ Nr 192 1994)

Eine Kur auf Norderney brachte keine Besserung. Sie, die immer gern in Gesellschaft anderer war, zog sich zurück und „schien alle Hoffnung auf Genesung“ aufgegeben zu haben.           (a.a.O. S.28).

Philippine Sethe erlitt 11. November 1830 einen weiteren Schlaganfall. „ Zwei Ärzte waren schnell zur Stelle. An beiden Armen wurde zur Ader gelassen.. [..] Dann wurden 20 Blutegel angesetzt und sonstige Mittel versucht. Sie erwachte nicht mehr aus der Bewusstlosigkeit und verschied abends halb sieben Uhr sanft und schmerzlos wie sie es sich immer gewünscht hatte.“ (a.a.O. S.28).

Drei Tage später, 14.11.1830 wurde sie beerdigt. Philippine ging als großartige Persönlichkeit und Vorbild in die Familiengeschichte ein. In einem Nachruf an seine über alles geliebte Frau schreibt  Christoph Sethe: [..] „ Sie war als Gattin und Mutter gleich Musterhaft. Möge ihr Andenken unseren Kindern stets heilig sein, mögen Sie nie vergessen, was ihre würdige Mutter an ihnen getan, und was sie ihr Alles zu verdanken habe; mögen ihre Tugenden und ihre treue Pflichterfüllung ihnen und ihrer Nachkommenschaft als ein Vorbild zu Nachahmung vorleuchten.“ ( a.a.O. S.30).

Auch ihre Tochter Charlotte Sethe, verheiratete Haeckel, versuchte dem hohen Ideal ihrer Mutter, zu folgen. Auch sie galt als umsichtige, sparsame Hausfrau. Wie ihrer Mutter führte auch Charlotte ein offenes, gesellschaftliches Haus und war in gemeinnützigen Vereinen, u.a. als Vorstand des Frauenvereins und der Kinderbewahrungsanstalt in Merseburg tätig.

 

 

 

..und dann hat mein Urgroßvater Walter Haeckel die Liebesbriefe verkauft

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In meinem kleinen Haeckelarchiv befindet sich u.a. eine Mappe mit einer Verlagskorrespondenz von Ernst und Walter Haeckel. Ich habe sie vor kurzem wieder hervorgeholt, gründlich geordnet und an einem verlängerten Wochenende darin gelesen.

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Sie ist spannender als ein Krimi, besonders ab dem Jahr 1919 als Walter Haeckel  die Verlagsgeschäfte übernahm. Und dann hielt ich plötzlich jenen Brief vom 22.12. 1922 von der K.F Köhler Buchhandlung Leipzig in der Hand.

Die Briefe ihres Herrn Vetters ( Heinrich Haeckel) ans Sie haben mir schon den Mund wässrig gemacht und nach dem eigentlichen Briefwechsel ihres Herrn Vater mit Frl. Frida von Uslar-Gleichen. Ich sprach ihm schon den Wunsch aus, dass ich den Briefwechsel gern einmal lesen würde, um einen Eindruck zu bekommen wie weit er sich für eine Veröffentlichung eignet und ich würde Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie die Briefe an K.F. Köhler gelangen lassen würden. Ich würde versuchen, möglichst sofort, trotz meiner Arbeitsüberlastung, die Briefe durchzugehen […]. Ihr aufrichtig ergebener ….

Dieser Brief ist jetzt keine bahnbrechende Entdeckung, aber Sie ist ein kleines Teilchen in dem großen Haeckelpuzzle.

Die Geschichte um die es hier geht, handelt von der  Liebesbeziehung bzw der Korrespondenz zwischen meinem Ur-urgroßvater Ernst Haeckel und Frida von Uslar-Gleichen und was mit deren Korrespondenz nach Haeckels Tod geschah. Der Umgang mit den Briefen hätte ganz nach Plan verlaufen können, so wie es sich Haeckel gewünscht hätte, wenn nicht mein Urgroßvater Walter Haeckel eine sehr wichtige Rolle darin gespielt hätte.

Vor mir liegt das Buch: Das ungelöste Welträtsel  Frida von Uslar-Gleichen und Ernst Haeckel  Briefe und Tagebücher 1898-1903 Band 3 Herausgeber: Prof Norbert Elsner / Wallsteinverlag ISBN 3-89244-377-7.

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Es ist eine Geschichte die als Vorlage für einen Film dienen könnte:
Die verkauften Liebesbriefe. Nur.. sie ist wahr, sie hat sich in meiner Familie zugetragen und dazu geführt, dass mein Urgroßvater Walter Haeckel als tragische Figur in die Geschichte einging. Erst durch Prof Norbert Elsner wurde sie neu erforscht und in oben genannten Buch im Jahr 2000 herausgegeben.

Ernst Haeckel hatte eine Geliebte, die schöne und intelligente Frida von Uslar-Gleichen. Leider endete diese Beziehung mit den Selbstmord Fridas. Nach ihrer Beerdigung erhielt Ernst Haeckel von deren Familie sämtliche Korrespondenz, Tagebücher und Geschenke zurück. Ernst Haeckel beschloss, nur seinen Lieblingsneffen Heinrich Haeckel ins Vertrauen zu ziehen und verfügte testamentarisch, dass dieser das gesamte Konvolut nach seinem Tode erhalten sollte.

Heinrich Haeckel hatte nach den Tod seines Onkels die Korrespondenz gesichtet ein Exzerpt erstellt ( Elsner, Das ungelöste Welträtsel Band III S. 1205).

In einem Brief an Walter Haeckel vom 14.11.1919 schreibt Heinrich:
“ [..] Am liebsten würde ich die Sache mündlich mit Dir besprechen. Ernst selbst hat offenbar den Wunsch gehabt, dass etwas daraus gemacht wird [..]. Ich muss mal die ganze Sache beschlafen und nach einiger Zeit nochmal darauf ansehen, was damit anzufangen ist.“

Elsner nimmt an, dass mein Urgroßvater Walter seinen Vetter dazu den Anstoss gegeben haben könnte, da Walter Haeckel stets in Geldnöten war. Jedoch starb Heinrich Haeckel überraschend 1921 und die Briefe wurden von Heinrichs Brüdern im selben Jahr an Walter Haeckel nach München geschickt.

Walter berichtet darüber in einem Brief an seinen Vetter Julius Haeckel  am 18.2.1921 ( Elsner, Das ungelöste Welträtsel Band III S. 1206).

„Ihr werdet froh sein, diese heiklen Schätze ausser Schussweite zu wissen, und ich denke mich demnächst auch Ihrer zu entledigen [..]. Ich blättere mit Josefa ( meine Urgroßmutter ) abends in den Blättern und konstatiere, [..] dass die Briefe ganz ausserordentlich schön und feinsinnig sind. […]. So werde ich die 4 Kasten Ende nächster Woche nach Jena ins Archiv zur Verwahrung überweisen. „

Aber dies geschah nicht und die Briefe blieben bei Walter zunächst in München.

Am 31.3.25 beklagt sich Walter bei Julius Haeckel ( Elsner, Das ungelöste Welträtsel Band III S. 1206)

„Die Massenverehrung ist verschwunden. Von allen seinen […] gehen nur die Welträtsel ( Bibel der Sozi und Kommunisten! […] Die übrige Haeckelliteratur steht absolut still. Nur K.F. Köhler hat noch weitere Pläne mit den posthumen Schriften und Bildern und wird hoffentlich bald ein neues opus herausgeben, aber darüber muss ich noch schweigen […].“

Nun, Walter Haeckel war an diesem sogenannten Stillstand nicht ganz unschuldig, wie man aus der Korrespondenz mit den Gebrüdern Paetel lesen kann.

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Am 22.12. 1922 bekundet K.F Köhler großes Interesse an dem Briefwechsel.

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1927 erschien unter dem Titel Franziska von Altenhausen. “ Ein Roman aus dem Leben eines berühmten Mannes in Briefen aus den Jahren 1898/1903

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Walter Haeckel hatte die gesamte Korrespondenz an den Autoren Johannes Werner ( ein ehemaliger Kirchenhistoriker ) und „literarischer Berater“ des Verlags Köhler und Amelang übergeben. In seinem Vorwort schreibt Werner, dass er nur eine Auswahl der Briefe verwendet und gekürzt habe. Ernst und Fridas Namen tauchen unter dem Pseudonym Franziska und Paul auf- eine Anspielung auf das unglückliche Liebespaar aus Dantes Göttlicher Kommödie. Für die Leser der damaligen Zeit, war es nicht schwer herauszufinden, wer sich hinter den Namen verbarg. Laut Elsner hatten Walter Haeckel und Johannes Werner dies auch bezweckt, denn das Buch erlebte bis in die Nachkriegszeit hinein hohe Auflagen. Johannes Werner hatte recht gut erkannt, dass sich ein süffiger Roman über den großen Ernst Haeckel besser vermarkten liess, als dessen wissenschaftliche Werke, Reisebriefe oder die von Walter Haeckel herausgegebenen Briefwechsel.

Johannes Werner schreibt am 2.1.1928 an Fridas Bruder Bernhard von Uslar-Gleichen, dass er aus diesem Briefwechsel „ihrer Schwester ein Ehrendenkmal errichtet“ habe. „Dieses hohe und schöne Ziel gab mir den Mut, dass schwere Werk zu wagen, [..] den umfangreichen Briefwechsel, der bei seinem intimen Charakter schonend behandelt werden musste, diesen Auszug künstlerisch zu gestalten.(Elsner, Das ungelöstes Welträtsel Band III S.1207 /1208).

Wie künstlerisch und schonend Johannes Werner mit den Briefen umging, habe ich hier nachgestellt.

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(Originaldokumente…. verschnitten, verschmiert…………….) !!!!

Die Herausgabe der Briefe überraschte nicht nur die Familie Fridas sondern auch u.a. Heinrich Schmidt, dem Leiter des Ernst Haeckel Hauses.

Auf die Frage Heinrich Schmidts, warum Walter Haeckel einer Herausgabe und Veröffentlichung der Briefe zugestimmt habe, antwortete Walter Haeckel in einem Brief vom 28.10.27, dass er ja das Material von seinen Vettern unerwartet erhalten haben und er nach dem „Niedergang der gesamte Haeckelliteratur.“…“ zu dem Ausweg gekommen sei, der vor vielleicht von neuem das Interesse vor allem auf die posthumen Werken meines Vaters lenkt [..] P.S Not kennt kein Gebot. (Elsner, Das ungelöste Welträtsel Band III S. 1208).

Dazu ist zu sagen, dass Walter Haeckel bereits direkt nach dem Tode seines Vaters darum bemüht war, dessen Werke aufrecht zu erhalten, bzw. mit der Veröffentlichung der Briefe u.a. mit seinen Eltern und Anna Sethe Geld zu verdienen. Dies stiess u.a. bei meiner Großtante Ingeborg auf Unverständnis.

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Walter antwortet seiner Tochter in einem Brief ( den ich in meiner Mappe gefunden habe) vom 4.8.1920: “ Auf deine Frage, warum ich es für gut halte, bald ein Jahr nachdem Tode meines  Vaters [..] den Briefwechsel eines erst kurz Verstorbenen zu veröffentlichen und dadurch der Urteilsverkündung preiszugeben, möchte ich Dir antworten, dass die Not der Zeit, die finanzielle Lage es einmal fordert, andererseits das wissenschaftliche und persönliche Interesse am Lebenswerk des Vaters wie an seiner Person selbst nicht in den Hintergrund treten soll. Zumal ein reiches briefliches Material zur Geschichte der Entwicklungslehre wie reizvolle Reiseberichte usw. vorhanden sind. Dabei kann der Herausgeber, ja muss es sogar, durchaus taktvoll wie diskret das Material behandeln, so dass das allgemeine Interesse erhalten bleibt“.

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Auszug aus dem Brief von Walter Haeckel an Ingeborg

Heinrich Schmidts bitte, dem Ernst Haeckel Haus die Briefe nach der Veröffentlichung zu überlassen, lehnte Walter an einem Brief vom 21.2.1928 mit der Behauptung ab, dass die Briefe „vertraglich und auf besonderen Wunsch der Testamentsvollstrecker [..] vernichtet und nur dem Herausgeber und Verleger und mir Belegstücke vorbehalten waren“. (Elsner, Das ungelöstes Welträtsel Band III S.1208).

Dies war jedoch nicht wahr, wie eine Notiz Schmidts zeigt. Else Meyer ( die älteste Tochter von Lisbeth Haeckel und Ernst Haeckels engste Vertraute) sagte.. “ sie habe die Briefe in einem Handkoffer gesehen und Werner wollte sie nicht herausgeben, um zu verhindert, dass noch ein zweiter Roman daraus gemacht würde.“ (Elsner, Das ungelöstes Welträtsel Band III S.1209). Else beschreibt zudem den katastrophalen Zustand der Briefe und zeigt ihre tiefe Enttäuschung über Ihren Onkel, dass er einer Herausgabe der Briefe zugestimmt habe.

Else Meyer mit ihrem Verlobten Rudolf Hantzsch

Walter Haeckel entschloss sich jedoch später einen Teil der Briefe dem Museum zu überlassen und schlug vor: “ Lassen Sie doch die große Photographie von Frida einrahmen und kleben Sie die Efeublätter von ihrem Grabe unten rum„. Walter Haeckel an Heinrich Schmidt am 28.6.1929 (Elsner, Das ungelöste Welträtsel Band III 1209).

Frida von Uslar-Gleichen

Dieses Bild hängt heute noch im Ernst Haeckel Museum- in einem kleinen Seitenzimmer. Es ist wunderschön!

Einige Briefe und Postkarten verblieben bei Walter Haeckel und gelangten später in den Besitz meiner Großtante Ingeborg- deren Nachlass heute im Schlossmuseum Murnau aufbewahrt wird. Die Briefe die für die Forschung uninteressant waren befinden sich seit 2007 bei mir- u.a. eben eine Auswahl der Verlagskorrespondenz sowie private Briefe und Postkarten von Ernst und Walter Haeckel an die Familie.

Ein großer Teil der Korrespondenz ist nicht– wie Walter Haeckel es später darstellte verbrannt worden, sondern verblieben im Verlag Köhler und Amelang- später Hase & Köhler.

Anita-Luise von Hase Köhler übergab diese 1968 der Staatsbibliothek zu Berlin wo es dort in der Handschriftensammlung aufbewahrt wird. Anita-Luise von Hase-Köhler ist die Rettung des größten Teils der Briefwechsels und der Tagebücher nach der Bearbeitung von Johannes Werner zu verdanken.

Einige Teile der Korrespondenz zwischen Ernst Haeckel und Frida von Uslar-Gleichen könnten sich laut den Recherchen von Professor Elsner im Nachlass meiner Großtante Ingeborg befinden, welche im Schlossmuseum Murnau aufbewahrt werden.

Durch Elsners Arbeit hat die Korrespondenz die Würde zurückerlangt, wie es sich Ernst Haeckel gewünscht hatte.

Elsner verstarb überraschend 2011 (hier könnt ihr den Nachruf nachlesen).

Norbert Elsner hatte damals bei meiner Mutter angerufen und sie nach möglichen Quellen befragt. Als das Buch im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, erhielten wir von Elsner ein Belegexemplar- welches ich heute in meinem Regal stehen habe.

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Während meiner Vorbereitung für die Vorträge in Jena und München habe ich Prof Elsner in Göttingen angerufen um mich als Angehörige nochmals für seine wertvolle Arbeit zu bedanken. Ich erinnere mich gern an dieses Gespräch zurück. Er hatte eigentlich nur 5 Minuten Zeit- und aus diesen 5 Minuten wurde ein Einstündiges Gespräch. 🙂 Eine Woche später lag ein riesiges Bücherpaket vor meiner Wohnungstür: Elsners Werke mit persönlicher Widmung. Ich danke ihm heute noch dafür.

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P.S. Ich danke dem Wallstein Verlag sehr herzlich für die Genehmigung, aus Elsners Werk zu zitieren.