Was ist ein Speakeasy?

Hier nun eine kurze Erklärung über die Bedeutung einer „Speakeasy“.

Verkauf und Ausschank von Alkohol waren gesetzlich landesweit untersagt, wie in einigen US-amerikanischen Bundesstaaten bereits Jahre vorher. Die Speakeasys bildeten eine der wenigen Möglichkeiten, das Verbot zu umgehen. Der Name rührt daher, dass dort leise gesprochen werden sollte, damit vorübergehende Passanten nichts von den anwesenden Zechern hören konnten. Speakeasys wurden von Mitgliedern organisierter krimineller Banden betrieben und sorgten für hohe Profite der organisierten Kriminalität in den USA. Für Gangster wie Al Capone, George Moran oder Dutch Schultz („Bierbaron der Bronx“) waren diese Clubs die lukrativste Einnahmequelle und trugen stark zum Wachstum der organisierten Kriminalität bei.

Allein in New York City stieg die Anzahl dieser „Flüsterkneipen“ von 1922 bis 1927 von rund 5.000 auf 30.000[2]. Andere Schätzungen für 1927 gehen sogar von dreißig- bis hunderttausend Speakeasy-Clubs aus[3]. Dieser große illegale Absatzmarkt war bald nicht mehr durch einzeln operierende Personen oder Gruppen zu bewältigen, deren blutige Konkurrenzkämpfe von aufstrebenden Mobstern – wie insbesondere Lucky Luciano – als geschäftsschädigend angesehen wurden. Es entwickelte sich eine Zusammenarbeit unterschiedlicher ethnischer Gruppen in der Seven Group, die als Vorläufer des National Crime Syndicate gelten kann.

Dabei wurde die Versorgung der illegalen Kneipen nicht nur von der Cosa Nostra beherrscht; allein Waxey Gordon kontrollierte vermutlich mit seiner Organisation mehr Alkohol als die italienischen Banden. Im Stadtgebiet von New York City beherrschten die Kosher Nostras 70 Prozent des Schwarzmarkts, die amerikanische Cosa Nostra 25 Prozent; der Rest wurde durch irische Banden oder sonstige Gruppen betrieben[4].

Dabei ging es in den Clubs nicht immer so leise und diskret zu, wie es der Name vermuten lässt. Ihre Existenz war häufig ein offenes Geheimnis, und in legalen Nachtclubs wurde Alkohol verdeckt an die Besucher ausgeschenkt.

Während der Alkoholprohibition in den USA wurde etwa doppelt soviel destillierter hochprozentiger Alkohol getrunken wie vor und nach dem Verbot, da dieser wesentlich leichter heimlich herzustellen und zu schmuggeln ist als etwa Bier oder Wein. Wegen der fehlenden Kontrollen und der höheren Ausbeute wurde überwiegend schlecht destillierter Alkohol mit einem hohen Anteil an Fuselölen ausgeschenkt; hochwertiger Alkohol dagegen häufig verdünnt, um ihn zu strecken. Um den daraus resultierenden minderwertigen Geschmack zu kaschieren, wurden die Getränke auf Eis serviert, wodurch der in den USA noch heute beliebte, jedoch bei Whisky-Kennern verpönte Whisky on the Rocks entstand.

Um der Entdeckung durch die Behörden zu entgehen, hatten oft nur „Mitglieder“ Zutritt; neue Gäste wurden nur nach einer persönlicher Empfehlung akzeptiert. Außerdem bestachen die Betreiber häufig die lokale Polizei, um vor einer eventuell bevorstehenden Razzia frühzeitig gewarnt zu werden. Dadurch breitete sich Korruption in den Vereinigten Staaten aus. So wurden Verbrecher wie Al Capone erst nach dem Ende der Alkoholprohibition ernsthaft verfolgt und in der Öffentlichkeit unbeliebt, da sie nun offenbar für die Versorgung mit Alkohol nicht mehr benötigt wurden.

Das Organisierte Verbrechen suchte sich nach 1933 neue Einnahmequellen und konzentrierte sich verstärkt auf den Handel mit anderen Drogen und das illegale Glücksspiel.

Speakeasys wurden häufig als Handlungsorte in den Kriminalromanen Dashiell Hammetts und Raymond Chandlers sowie in den Gangsterfilmen des Film Noir der 1940er Jahre verwendet.

Diese Thematik wird im Film: Once upon a time in America behandelt

Aber auch in der Komödie Manche mögen’s heiß mit Tony Curtis, Jack Lemmon und Marilyn Monroe arbeiten die beiden männlichen Hauptdarsteller am Anfang als Musiker in einem nach außen als Bestattungsinstitut getarnten Speakeasy, das dann von der Polizei geräumt wird.

Quelle: Wikipedia

Flüsterparty 2012 Speakeasy 2012 Künstlerhaus

Flüsterparty im Künstlerhaus


Willkommen in den 20er Jahren

Ein rauschendes Fest zu Ehren der Helden vergangener Nächte, an welche die Helden der heutigen erinnern. Zu den Freunden und Förderern der Gesellschaft für mondäne Unterhaltung gehören all diejenigen, die kein Morgen kennen und die jede Nacht so zelebrieren, als wäre es die letzte. Für all diejenigen, für die kein Drink zu viel ist und kein Kleid zu schick. Denn weniger ist niemals mehr und zuviel ist lange nicht genug.

Es wird parliert, getrunken und getanzt. Und wie getanzt wird, vom Charleston bis zum Swing, vom Tango bis zum Stepp.

Taucht ein in eine Welt, in der die Luft voll Goldstaub ist, in der noch in den Morgenstunden Walzer getanzt wird, in der die Damen Fächer und die Herren Monokel tragen, in der Absinth kein Fremdwort ist.

Inspiriert durch die französiche Belle Epoque, die Berliner Roaring Twenties und die Amerikanischen Swingin‘ Thirties, wird hier nichts inszeniert, sondern alles in Vollendung zelebriert. So darf man detailreiches Ambiente und ein glamouröses Bühnenprogramm erwarten.

Während im großen Salon die feinen Damen und Herren ihren Vergnüglichkeiten nachgehen, versammeln sich die Größen der Unterwelt im Kasino um ihre letzten Reichsmark zu verspielen, leichte Mädchen kennen zu lernen oder im Separée ihren Geschäften nachzugehen.

Holt euch an der Absinthbar einen Drink und gesellt euch mit mir  an den Poker, Black Jack oder Roulette Tisch und wartet auf den Auftritt der Burelesque Tänzerinnen

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Here are now some pictures from the latest Speakeasy:

I wish you all a lot of fun 🙂

Location: Künstlerhaus Lenbachplatz

Welcome Drink: An exquisite Drink from Lillet

Yes, I was in the Roaring 20ths

Her I lost all my „Money “ (Black Jack) 🙂

Here, I lost all my "money!"




And now Good night. Hope to see you soon!!!!