P.S. Im a not far away :-)

Ich bin nicht weg..

Besucht mich ( und Baileys) auf

https://mybelovedsirbaileys.wordpress.com/

Wir freuen uns auf euch

I am not far away

Welcome me on my new blog

https://mybelovedsirbaileys.wordpress.com/

Baileys and me would love to see you there

Good bye

Today, my dears, I am saying hello for the last time on this blog. After so many years, I finally feel like it is time for me to move on to a new phase in my life.

So, what does that mean? I am leaving the blogosphere and will say goodbye to Haeckelsdream.

Why am I going to stop contributing to the blog? I think my work here is done. All what I know is said and written. During this time I met wonderful and interesting people, I had nice discussions, but apart from this I felt more and more umcomfortable. Sharing the history of my ancestor, my thoughts an dreams concerning Haeckel.. I loved it first, later I felt depressed. I recveived lovely e-mails and comments, I received messages from peoples who are also interested in Haeckel but I learned that I can’t answer their questions. Sharing their thoughts and dreams with my dreams.. that’s too much for me. 

I have had the Impact that I want to have for the time being, and it has been an absolute privilege to be included among such a wonderful, creative, supportive community of bloggers.

But for now I want to retreat to “normal” life, apart from this blog, my famous ancestor and more. 

So then, will I ever blog again? I don’t know! 

A a conclusion, I have enjoyed beyond measure the conversations, community, and friendships I have shared with all of you lovely people who read Haeckelsdream . And now it is time to say

Good bye ❤ 

P.S.:  Follow me on Instagram- I would love to see you there

Heute schreibe ich meinen letzten Blogeintrag auf Haeckelsdream. Nach über 10 Jahren Ahnenforschung und fast 5 Jahren Haeckelsdream denke ich, ist es Zeit eine neue Richtung einzuschlagen. Irgendwie brauche ich Abstand.  Von der Welt online, um mehr Zeit zu haben für die Welt offline. Einfach Ich sein.

Ich denke, ich habe alles gesagt und geschrieben. Alles ist endlich, auch meine Arbeit zum Thema Haeckel. Es hat viel Spass gemacht, es hat meinem Leben eine neue Richtung gegeben. In diesen 5 Jahren habe ich viel über mich, meine Familie und das Leben gelernt.

Ich habe viel schönes, aber auch einige unschöne Dinge erlebt. Aber so ist das Leben. In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass mir das Bloggen immer weniger Spass macht.  Es wurde mehr und mehr zur Verpflichtung. Fragt sich nur wem gegenüber. Weil ich Haeckels Nachfahrin bin? Weil ich irgendjemand etwas schuldig bin?

Eben!!

Das Bloggen war am Anfang so leicht- die Themen flogen mir zu und mit der Zeit wurde es immer schwerer. Was schreibe ich, was ist neu. Interessiert es?  Ich habe irgendwann angefangen die Statistiken zu kontrollieren- ich habe gesehen ob mein Blog gefällt oder nicht. Und das schlimme ist: Es wurde zur Pflicht. Ich muss mehr schreiben, ich muss den Blog füttern, etwas neues finden.

Schwindende Leserzahlen, eine Bewertung die nicht so toll ist wie man erwartet, immer das Gefühl zu haben, dass etwas von einem erwartet wird, Fragen die man irgendwann nicht mehr beantworten kann und will um sich selbst zu schützen….usw. 

Es wurde mir einfach zuviel.  Manchmal wollte ich den Blog löschen, ich habe ihn gehasst und irgendwie doch nicht.

 Und dann erkennt man, dass das nicht wichtig ist. Es erfreut wenn man merkt, dass der eine oder andere Eintrag inspiriert oder weiterbringt.

 Aber es ist viel wichtiger liebe Freunde zu haben, gesund zu bleiben. Bei sich zu sein.

Ich sein.

 Das Thema Haeckel ist für mich damit nicht abgeschlossen, aber alles was ich ab jetzt neues finde, werde ich nicht mehr öffentlich machen.

Ich werde mich weiter mit Nähen und meinen Zeitreisen beschäftigen, aber ich freue mich auch dies nun einfach zu geniessen, ohne die Kamera und das Notitzbuch mit mir herumzutragen.

Danke ihr lieben Leser für eure Treue hier auf dem Blog.

Danke dass ihr hier mitgelesen habt und mich 5 Jahre begleitet habt.

Alles Liebe und Gute für Euch

❤ – Silvermedusa

P.S.: Besucht mich auf Instagram 🙂 Dort könnt ihr weiterverfolgen, was ich so treibe 😉 

Miau Miau

Was gibt es schöneres als nach Hause zu kommen und von einem schnurrenden Fellknäuel empfangen zu werden. Ach, wie gern hätte ich einen schnurrenden Mitbewohner.

Baileys ist immerhin 3 Autostunden entfernt und inzwischen so schwer krank, dass wir es ihm einfach so schön und fröhlich wie möglich machen. Lieber, tapferer Mietz. Vielleicht magst du noch ein bisschen bei uns bleiben. 

Doch viele Katzen haben leider nicht das Glück, in einem Haushalt mit lauter liebenden Menschen zu leben.

Da ich in meiner Dachstube keine Katze halten kann, aber doch so gern einem Tier eine Freude machen will, bin ich seit gestern Patin der hübschen Dunja geworden. Dunja lebt in einer Pflegestelle der Samtpfötchenhilfe e.V. und sucht dringend Menschen die sie gern haben und bei sich aufnehmen. So wie viele ihrer Artgenossen die in Tierheimen oder ähnlichen Einrichtungen leben. Manche ihrer Freunde können nicht vermittelt werden, weil sie chronisch krank sind, oder gelähmt. Aber mit einer kleinen Spende kann z. B. der Tierarzt bezahlt werden, ein Medikament oder eine Art Rollstuhl.

Quelle: Samtpfötchen e.V

Ich wünsche der lieben Dunja und ihren Freundinnen alles Liebe und Gute.

Schaut doch bei Samtpfötchen vorbei und macht einer Mietze eine Freude.

 

Art and Science of Ernst Haeckel

“ Wenn Sie in der Vorweihnachtszeit in der Stadt herumspazieren, gehen Sie am Besten in eine gute Buchhandlung und kaufen sich ein paar Bücher. Dann sind Sie über die Weihnachtsfeiertage sinnvoll beschäftigt ;-). “ – Mit diesen Worten hat uns damals unser lieber Mathelehrer „Papi Kurz“  ❤ in die Ferien entlassen. ( Er war grossartig und wir haben ihn sehr verehrt!!) 

Aber wie „Papi Kurz“ gesagt hat: Bevor ihr verzweifelt ein nettes Geschenk für jemand netten sucht oder euch selbst eine Freude machen wollt: Der Taschenverlag hat ein Buch über Kunst- und Wissenschaft von Ernst Haeckel herausgegeben. Das Buch ist riesig und recht schwer, aber dank der Träger im Schuber, kann man das Werk bequem nach Hause tragen.

Dann braucht man nur noch ein Glas Wein, ein paar Kekse und wenn vorhanden eine schnurrende Katze.

🙂

Quelle: Taschen Verlag

 

Art and Science of Ernst Haeckel. A wonderful book with a collection of 450 prints from Haeckels most imporatant publications, including the majestic Kunstformen der Natur and his extensive catalogues of marine life. A masterwork and published by TaschenVerlag.  In case you need a Christmas present for you or your beloved friends, wife, husband etc. why not buying this wonderful book? Enjoy reading with a good glass of wine and a purring cat 🙂 

 

Endlich habe ich auch ein Dirndl

In dem Dirndlnähkurs der vor drei Wochen im Trachteninformationszentrum stattfand habe ich nicht nur innerhalb von drei Tagen mit ca 9h Arbeitszeit ein Dirndl incl Schürze genäht, sondern auch in drei verschiedene Arten bayerisch ( Oberbayerisch, Niederbayerisch, Münchnerisch) gesprochen.  Kurz, wir waren eine „internationale“ Truppe von 25 nähbegeisterten Frauen aus den verschiedenen Regionen Bayerns.

Ein Dirndl wollte ich schon lange haben. Wie oft stand ich vor den Schaufenstern der grossen Münchner Trachtengeschäften und träumte davon so ein Dirndl haben zu können. Aber kaufen dachte ich, kommt nicht in Frage, ich will eins nähen. Und wenn dann bei den hiesigen Damen des Trachtenverbandes. Nach langen Warten und Daumendrücken hatte ich endlich die Zusage für den Kurs bekommen.Den Stoff  für Kleid und Schürze habe ich im September in einem Trachtengeschäft in der Münchner Umgebung gekauft.  An einem Freitag morgen Ende September ging es endlich los. Massnehmen, Schnitt erstellen bzw Schnitt vom bereitgestellten Schnittmuster kopieren und mit Hilfe der Meisterin abändern. Probestück nähen und los gings.

Die Dirndl wurden nach der traditionellen Methode genäht, dass heisst viel heften, stecken, nochmal heften, versäubern, umbügeln, Nahtzugaben umnähen, und natürlich wieder heften und stecken,  also sehr viel Handarbeit. Da sass ich dann auf meinem Platz und maulte innerlich vor mich hin 😉 Handnähen ist einfach nicht so meins, aber mei–Ohne Fleiss kein Preis. Und am Ende wars dann doch nicht so schlimm 😉

Doch.. einmal war ich dann recht verärgert,  weil ich die Paspel zu eng festgenäht hatte und sich dadurch der Oberstoff verzogen hatte. Das war kurz vor dem Abendessen am Samstag. – Schnell ein paar Brote verschlungen und mit ein paar Flaschen Wasser zurück in den Nähsaal. Alles auftrennen und nochmal von vorn. Gegen halb 11 Nachts hatte ich es geschafft- das Oberteil war soweit fertig. „Göi? Des hod die jetzt g’fuxt“ meinte meine Nachbarin zwinkernd.  „Und wia mi des g’fuxt hod“ :-).  Dann ging es endlich in den wohlverdienten Feierabend zu den anderen in’s Bierstüberl.   Sonntags war dann nur noch der Rock an das Oberteil zu nähen und die Schürze fertig zu machen. Die Säume habe ich daheim genäht, ebenso die Knöpfe. Bei den Knopflöchern war ich faul- ich habe sie unserem Knopflochschneider in der Innenstadt gegeben.

So.. und jetzt genug erzählt. Hier ist mein Dirndl 🙂  Blauer Oberstoff mit roten Blümchen. Weinrote Paspel am Ausschnitt und Armlöchern und grüne Schürze. Mein Dirndl hat ausserdem zwei Taschen, die in den Falten versteckt sind. Ich wollte ja erst keine Taschen nähen, aber die Meisterin war anderer Meinung 🙂 Sie können gleich mitschauen, bei Ihnen kommen auch gleich die Taschen dran. Diese wunderbare, liebe kleine Frau 🙂 Sie hatte eine so natürliche Autorität, da konnte ich nicht nein sagen.  ( Die Bluse habe ich im März, ebenfalls im Trachteninformationszentrum genäht ). Eine Bluse mit gesmockten Arm und Bund und sogenannten Schinkenärmeln- also sehr weite Ärmel die ihrer Form einem Schinken ähneln.

Mein Dirndl ist ein wenig anders als die Dirndl die man zur Oktoberfestzeit, oder in sogenannten „Trachtenläden“ sieht. Es betont die Figur, aber es wird nichts geformt oder „gepuscht“. Hochgeschlossen und wadenlang. Genau so eines wollte ich: Schlicht, nicht zu auffällig.  Meine Grossmutti Helga trug fast ausschliesslich Dirndl bzw Dirndlkleider. 

Ach ja. Ich habe meine Schürze hinten gebunden. Es gibt ja Vorschriften wo eine Frau ihre Schleife anzubringen hat. Links oder rechts, in der Mitte oder hinten. Angeblich soll man daran erkennen ob die Dame noch zu haben, oder doch nicht, oder, oder…. aber ehrlich: Ich trage sie da wo ich sie schön finde. Und ich bin sehr glücklich über mein schönes Dirndl. Der Kurs war nicht sehr einfach, aber ich habe viel gelernt und es hat viel Spass gemacht.

Deswegen habe ich ein paar Tage nach dem Kurs mit dem zweiten Dirndl begonnen :-). Wenn ihr auf meine Instagramseite geht, könnt ihr es sehen 🙂

 

 

Gottersdorf 2017 – der erste Sommer im Frieden

Im September durfte ich an der zweiten Veranstaltung zum Thema: Der erste Sommer im Frieden 1945 im Freilandmuseum Gottersdorf teilnehmen.

In September I was invited to stay some days with my group at the open air museum Gottersdorf / Odenwald. The topic was September 1945, the 1st summer in peace.

Hier einige Impressionen

 

Blick in mein Zimmer im Amtshaus- das ehemalige Hebammenzimmer / My room – the midwife room

Das Amtshaus und einige meiner Hausbewohner / The Guildhall- the house where I stayed with some of my lovely neighbours

„Seargent Smith“ hat einige Szenen aus unserer Zeitreise mit seiner Original 1930 Bell & Howell Filmo 16mm Camera festgehalten.

„Seargent Smith“ made a short film with his original camera: A Bell& Howell Filmo 16mm 1930. 

You can also see me at the movie : 2:02; 2:35- where I welcomed „my good Fritze“, 7:34 ) 

Ich bin auch einige Male zu sehen 😉   2:02; 2:35 – „mein“ guter Fritz ist unter den Heimkehrern, 7:34 mit meinen lieben Hausbewohnern

A big thank you to Jens Schmidt for this wonderful movie

Viel Spass beim ansehen und vielen Dank an Jens Schmidt für dieses grossartige Video

Take these broken wings and learn to fly

Da in meiner Familie unterschiedliche Informationen vorlagen, wo mein Grossonkel Horstmar gefallen war (Russland, Italien), hatte ich im August eine Anfrage an die WASt (Deutschen Dienststelle für Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht) geschickt.

My family and I had different opinions where my Great-uncle Horstmar Haeckel was killed during WW2.  Finally I wanted to clarify this matter. A friend of mine recommended to write a letter to WASt ( Deutsche Dienststelle ) This is a German government agency based in Berlin which maintains records of members of the former German Wehrmacht who were killed in action, as well as official military records of all military personnel during the Second World War (ca. 18 million) as well as naval military records since 1871 and other war-related records.

So I wrote a letter to WASt, gave them all the information I had and waited for an answer.

Gestern erhielt ich die Antwort:

Ihr Angehöriger

Wachtmeister Horst Haeckel

geb 14.03.1914 in München 

letzter Truppenteil: 2. Batterie Artillerie-Regiment 85

ist am 13.04.1944 in Wozilow / Nordukraine gefallen

Yesterday I received their answerletter: 

Your relativ, Sergeant Horst Haeckel, born 14.03.1914 / Munich, last unit: 2. Batterie Artillerie-Regiment 85, was killed in action at Wozilow/ Ukraine

A single letter, a few lines and they made me so sad.  Sad about this beautiful young men who lost his life, all his dreams and thoughts  during a senseless war.  So far away from home, far away from his sisters, friends.  

Ein paar Zeilen, die Klarheit schaffen und doch irgendwie traurig machen. Trauer um den verblendeten jungen Mann der so weit weg von der Heimat sterben musste. Ein Schicksal, dass er mit vielen anderen seiner Kameraden teilte.

Ruhe in Frieden / RIP